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Mozart in Wien

(20.01.2006)




ausgewählte Szenen aus seinem Leben"

Ab Mittwoch, dem 22. Februar, im Café Diglas, Wollzeile 10, Wien (nahe dem Mozarthaus Vienna)

Philipp Horak: Fotos

Christian Vranek: Konzept & Idee

Hans Diglas: Produktion

„Mozart in Wien – ausgewählte Szenen aus seinem Leben" ist anlässlich des 250.Geburtstags eine fotografische Hommage an Wolfgang Amadè Mozart. Die von Christian Vranek initiierte und kuratierte Fotoausstellung zeigt in den Fotografien von Philipp Horak Mozart im heutigen Wien in historisch abgeleiteten Szenen, welche nicht dem klischeehaften Mozartbild folgen. Die ausgewählten Motive sollen auf optischer Ebene das Bewusstsein über den „Menschen" Mozart - über sein alltägliches Umfeld erweitern und regen zur Mozart-Spurensuche an. Sie zeigen das Künstler-Genie als normalen Menschen und schließen motivisch auch Mozart und unser „heute" mit ein.

Ab 22. Februar ist die Ausstellung im renommierten Café Diglas in der Wiener Wollzeile nahe dem "Mozarthaus Vienna" bei freiem Eintritt zu sehen.

Begleitend zur Ausstellung findet eine Veranstaltungsreihe mit der Buchhandlung Morawa Wollzeile unter dem Motto „Mozart über die Gassn" statt. Diese Veranstaltungsreihe startet bereits am 20. Jänner, um 20h im Café Diglas mit einer Lesung von Wolf Wondratschek („Mozarts Friseur", Hanser Verlag) und bietet 1 x monatlich unterschiedliche literarische Betrachtungen zu Wolfgang Amadè Mozart, die durchaus auch überraschen können. Die Reihe wird am 28. Februar mit Peter Wehle jun. ("Sprechen Sie Mozart?", Molden Verlag) und am 21. März mit Kurt Palm ("Der Wolfgang ist fett und wohlauf", Löcker Verlag) fortgesetzt.

 

 

Gedanken zur Ausstellung

„Mozart in Wien – ausgewählte Szenen aus seinem Leben"

Es lohnt sich eine Reise in die Welt des jungen Mozarts anzutreten - der bereits mit 14 Jahren vom Papst in den Orden „Ritter zum Goldenen Sporn" aufgenommen wurde und als Wunderkind u.a. in Wien, Paris und London für großes Aufsehen und Begeisterung sorgte – um sich dem Menschen Mozart und seinem Leben anzunähern.

Verführt von den sich für Mozart in Wien sowohl privat als auch künstlerisch bietenden Möglichkeiten kündigte Wolfgang Amadè Mozart im Frühjahr 1781 dem Fürsterzbischof von Salzburg seine Dienste. Kirchenmusik spielte für den „aufgeklärten" Erzbischof Colloredo keine große Rolle und Mozart fühlte sich in seiner künstlerischen Entfaltung eingeschränkt, vom Erzbischof nicht geachtet und schlecht bezahlt.

„P:S: ich versichere sie, dass hier ein Herrlicher ort ist – und für mein Metier der beste ort von der Welt. - das wird ihnen Jedermann sagen. – und ich bin gern hier, mithin mache ich es mir auch nach meinen kräften zu Nutzn. seyen sie versichert, dass ich mein absehen nur habe, so viel möglich geld zu gewinnen; denn das ist nach der gesundheit das beste." – schreinbt Wolfgang Amadè Mozart am 8. April 1781 an seinen Vater Leopold Mozart nach Salzburg

Im „aufgeklärten" Wien gab es ein gesellschaftliches sehr offenes Leben, welches viel Raum zur künstlerischen Entfaltung bot – wo sich Adel und Bürger gemeinsam in den Salons trafen – eine Stadt dessen reges gesellschaftliches und kulturelles Leben inspirierte und wo für Künstler wie Mozart auch sehr viel Geld zu verdienen war.

 

Mozart „lebte" und „erlebte" dieses Wien.

Doch wie viele Bilder von Mozart und Wien haben wir vor Augen? Wir sehen Mozart als Wunderkind musizierend vor Kaiserin Maria Theresia, wir sehen Mozart als gefeierten Musiker und wir haben Mozarts tragischen und legendenumwobenen Tod vor Augen. Den „verarmten" Mozart – den es in Wien nie gab - quasi vergessen von der Welt.

Die Fotoausstellung „Mozart in Wien – ausgewählte Szenen aus seinem Leben" – soll das Mozart-Bild zu Wien über die optische Ebene erweitern – „vermenschlicht" das Genie Mozart.

Mozart dargestellt von Oliver Werani ist in den einfühlsamen und bestechenden Fotografien von Philipp Horak u.a. voller Sehnsucht und Hoffnung in den Weingärten am Reisenberg 1781 – in seinem ersten „Wiener" Jahr zu sehen - an der Orgel im Stephansdom - am Pferd - beim Billardspiel - als Familienvater mit Frau und Kind - in der Gegenwart an seinem eigenen Denkmal – und im Eurofighter wo man nicht weiß ob Mozart damit globale Termine wahrnehmen möchte – ein Statement zum Mozartjahr abgeben will oder doch einfach nur Abschied von dieser Welt nehmen will...

Christian Vranek

„Mozart in Wien – ausgewählte Szenen aus seinem Leben" wird in gemeinsamer Zusammenarbeit von Hans Diglas, Philipp Horak & Christian Vranek realsiert.

Rückfragen zur Ausstellung:

„Mozart in Wien - ausgewählte Szenen aus seinem Leben":

Mag. Christian Vranek: +43 664 44 37 252 - cristian.vranek@chello.at

Rückfragen zur Lese-Serie: "MOZART ÜBER DIE GASSN":

Franz Schubert; Telefon: +43 1 513 7 513-105, Mobil: +43 664 811 97 95,

Mail: franz.schubert@morawa-buch.at

 

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